Auch bei der DSTM 2013 mit am Start
Auch in diesem Jahr nimmt das Team Fanatec DTMR an der vom Simracing Deutschland e.V. ausgetragenen Deutschen Simracing Tourenwagenmeisterschaft (DSTM) teil. Die Fahrer Michael Haidorf und Jörg Burkhardt im Team Fanatec DTMR 1 sowie Ulf Truschkat und Oliver Scharlach als Team Fanatec DTMR 2 versuchen an die großen Erfolge der vergangenen Jahre anzuschließen. Unterstützt werden sie in dieser Saison von Neuzugang Julian Kühn.
Als Fahrzeug kommt in diesem Jahr der neu entwickelte Vapor zum Einsatz, der sich mit seinen 500 PS und Heckantrieb deutlich von den Vorgängermodellen abhebt. Aufgrund der erfreulich hohen Anzahl an Anmeldungen werden die Meisterschaftsrennen in zwei Grids ausgetragen. Für die initiale Grideinteilung wurde in Vorfeld des ersten Rennens ein Hotlap-Contest ausgetragen, bei dem sich fast alle DTMR Fahrer für das Grid 1 qualifizierten. Einzig Julian muss aufgrund eines Missgeschicks leider zunächst in Grid 2 starten.
Große Überraschung in BristolDie ersten sechs Rennen der CityCards Series verliefen alles andere als glücklich für den Fahrer Daniel Leiß vom Team Fanatec DTMR. Der Disconnect im sechsten Rennen in Las Vegas stellte den Tiefpunkt eine unglücklichen Serie im Jahre 2012 dar. Früher oder später musste diese Serie einfach reißen, dass dies in Bristol der Fall sein würde, erwartete aber Leiß in keinster Weise.
Team- und Fahrermeister wie auch 2x Vizemeister in der DSTM 2011
Für DTMR war der Teamtitel mit der Fahrerpaarung Jörg und Michael (Team FANATEC DTMR I) bereits vor 3 Rennen in trockenen Tüchern. Doch Jörg und Michael mussten noch die Fahrermeisterschaft unter sich ausmachen. Beide waren uneinholbar, jedoch führte Michael die Meisterschaft mit lediglich einem Pünktchen Vorsprung an. So war klar, derjenige von beiden, der vor dem anderen ins Ziel kommt, wird der neue Meister der Deutschen Simracing Tourenwagenmeisterschaft 2011. Für Ulf und Oli (Team FANATEC DTMR II) ging es hingegen um P2 in der Teamwertung. Hier waren beide zwar 16 Punkte vor den Verfolgern von speedmaniacs, jedoch war deren #1, Alexander Meuche, sehr stark einzuschätzen auf dem A1 Ring. In der Fahrerwertung ging es für Ulf darum P4 zu halten. Oli wollte sich P7 sichern. Beide waren in dieser Saison ein wenig vom Pech verfolgt, was die Technik anging. Trotzdem wollte man die Saison mit erhobenem Haupt abschliessen.
AVRS 2011 - Gentlemen, start your engines!
Letztlich geht es jedoch um den Teamtitel - ein Fahrertitel ist auch 2011 nicht ausgeschrieben, obgleich eine Wertung durchgeführt wird. Für die Farben der 24 Einsatzfahrzeuge zeichnet erneut Jörg Haschke verantwortlich, der mit seinen Grafikkünsten stets für Lichtblicke sorgt. Gerade lief der letzte Wagen aus der Lackiererei vom Band.
Der Rennkalender stellt mit Oschersleben, Magny Cours, Puebla, Brands Hatch, Anderstorp, Istanbul, Valencia, Zandvoort und dem Nürburgring einen europaweiten Rundumschlag inklusive Abstecher nach Mittelamerika und fordert von den Fahrern sowie dem zum Einsatz kommenden Audi R8 GT Concept facettenreiche Leistungen ab. Und am Ende steht die Frage: Über FairPlay, blocken, Motorschäden und eine gewonnene Teammeisterschaft
Doch im Qualy wollten die DTMR Piloten Jörg, Ulf, Oli und Michael alles geben. So machte man sich dann pünktlich um 19.25Uhr auf die Strecke um den Polesetter des 9. Laufs zu suchen. L. Kober wurde seiner Favoritenrolle in diesem Rennen schnell gerecht und so setzte er sich bereits im ersten Stint auf die vorläufige Pole. Dahinter fanden sich Jörg und Michael mit minimalem Abstand. Ulf konnte vorerst P6 belegen und Oli war auf P8 zu finden. Im 2. Stint gaben die Fahrer noch ein wenig mehr. Alle 3 an der Spitze konnten ihre Zeiten verbessen. So fuhr L. Kober neue persönliche Bestzeit, gleiches gelang auch Michael, der sich dadurch 0.050sek. hinter Kober setzen konnte. Auch bei Ulf und Oli gab es Positionsverbesserungen. Lediglich Jörg konnte nicht an seine Trainingszeiten anknüpfen und kämpfte mit sich, dem Cylon und dem Norisring. Während es an der Spitze in den weiteren Stints keine Zeitverbesserungen mehr gab, konnten Ulf und Oli nochmals nachlegen. Für Oli sollte es am Ende für P6 reichen. Ulf, der zeitweise auf P4 lag, wurde in der letzten Runde noch von A. Meuche abgefangen und musste sich mit P5 zufrieden geben. Für Jörg reichte es letztendlich "nur" für P3 und Michael musste sich mit P2 begnügen. Teamintern beschloss man, das man Kober, der mit der Meisterschaft nichts mehr zu tun hat, fahren lässt und sich allein auf sein Rennen konzentrieren sollte. Pünktlich um 20Uhr starte das Feld dann in die Einführungsrunde. Alle waren sehr angespannt, da der Norisring gerade in der ersten Runde als sehr gefährlich gilt. Die Augen der Fahrer starrten auf die Ampel. Als endlich das erlösende Grüne Licht gezeigt wurde, ging es mit rauchenden Reifen los. Michael kam sehr gut weg und konnte gleich ein paar Meter auf Kober gutmachen. Auch bei Jörg, Ulf und Oli verlief der Start sehr gut. Dann kam die erste Kurve. Kober machte innen die Türe für Michael zu, so dass er es außen versuchen musste. Dies gelang leider nicht. Aber wenigstens kamen Jörg, Michael und Kober unfallfrei durch die erste Kurve. Dies konnte Ulf leider nicht von sich behaupten. A. Meuche kreuzte weit vor dem Anbremspunkt die Linie von Ulf und ging auch sofort in die Eisen. Dies überraschte Ulf so sehr, dass er nicht mehr ausweichen konnte und A. Meuche ins Heck fuhr. Daraufhin drehten sich beide von der Strecke und fanden sich am Ende des Feldes wieder. Oli hatte da mehr Glück. Er kam ebenfalls unfallfrei durch und konnte bis auf P5 vorfahren und bereits 4 Runden später fand sich Oli auf P4 wieder.
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Die ersten Runden wurden von vielen gelben Flaggen mit kurzen Sprints dazwischen geprägt. Leiß kämpfte sich Platz für Platz nach vorne und konnte auf Platz sechs liegend die Führung unter Gelb übernehmen als alle vor ihm liegenden Fahrer die Box aufsuchten. In den folgenden Runden konnte Leiß mühelos die Führung behalten aber das Rennen wurde immer wieder durch eine gelbe Flagge unterbrochen.
Die Deutsche simracing Tourenwagenmeisterschaft traf sich am gestrigen Sonntag zum Saisonfnale 2011. Das ursprünglich für Macau geplante Finale musste kurzerhand an den österreichischen A1 Ring verlegt werden, da die Chinesen nicht bereit waren, die Fahrer mit ihrem Cylon einreisen zu lassen. Die Meinung des Fahrerfeldes über die Ausweichstrecke war geteilt. So hatte Michael ein leichtes grinsen im Gesicht, während Jörg seine Meisterschaftschancen schwinden sah. Ulf und Oli war es an sich egal, Hauptsache die Saison würdig hinter sich bringen war für beide angesagt.


